Ratschläge für neue Dalmatiner Besitzer

Was sollte man als Grundausstattung haben?
1. Halsband und Leine aus weichem Material (Nylon oder weiches Leder)
2. Gravierte Adressschildchen oder Adresskapsel für das Halsband
3. Ca. 10m lange Schleppleine für Erziehungsübungen
4. Kamm, Bürste, Striegel oder Gumminoppenbürste, je nach Fellbeschaffenheit
5. Zeckenpinzette (Keine Zeckenzange aus Plastik. Diese drücken die Zecke aus.)
6. Waschbarer Hundekorb mit Einlage oder Hundedecken
7. Spielzeug (Harter Latexball, Seilknoten aus Baumwolle, Quietscher)
8. Rutschfester Wasser- und Futternapf
9. Kleiner Trinknapf für Ausflüge
10. Belohnungshäppchen, Hundeleckerlies
11. Büffelhautknochen und harte Hundekuchen (Zähnereinigung)
12. Gewohntes Futter (Futterumstellung erst später) und Futterzusätze
13. Im Auto: Sicherheitsgitter und / oder Haltegurt, Hundedecken, Frottiertücher (Zum Säubern von
nassen und dreckigen Pfoten)

Wie füttere ich meinen Welpen / Junghund richtig?
Füttern Sie nur hochwertige Welpennahrung und halten Sie feste Fütterungszeiten ein.

8. Lebenswoche bis Ende 4. Lebensmonat – 4 x am Tag
5. Lebensmonat bis Ende 8. Lebensmonat – 3 x am Tag
9. Lebensmonat bis Ende 12. Lebensmonat – 2 x am Tag

Ab dem 12. Lebensmonat

2 x am Tag füttern, und zwar eine kleinere Futtermenge morgens
und eine größere Futtermenge, die Hauptmahlzeit, abends.
Zwischenmahlzeiten sind Hundekuchen, Hundeleckerlies, Büffelhautknochen, Ochsenziemer, Pansen usw. Die Zwischenmahlzeiten berücksichtigen und bei den Hauptmahlzeiten wieder abziehen.

Fütterungsvorschlag
Die Fütterung soll regelmäßig, d.h. immer zur gleichen Zeit, erfolgen. Ca. eine viertel Stunde nach der Fütterung sollten Sie dem Hund den Fressnapf wegnehmen, damit er sich an die Fütterungszeiten gewöhnt und auch nur in dieser Zeit frisst. Außerhalb der Fütterungszeiten sollten Sie dem Hund nichts geben, denn er soll lernen, nur das zu fressen, was in seinem Fressnapf ist. Frisches Wasser müssen Sie Ihrem Hund aber ständig bereitstellen!

Das Futter soll abwechslungsreich sein, vor allem aber nicht gewürzt und niemals kalt. Geben Sie Ihm
also keine Wurst, denn diese ist besonders fett und stark gewürzt. Rohes Fleisch, vorwiegend Kopf oder Muskelfleisch, Pansen (Kutteln) usw., sollten Sie mit Haferflocken, Reis oder Trockenfutter
vermischen, denn der Hund braucht diese Ballaststoffe. Innereien sollten gar nicht oder aber so wenig wie möglich gegeben werden, da Ihr Dalmatiner Harnprobleme bekommen kann. Wie Sie bestimmt wissen, hat der Dalmatiner ein Urin-System, das unter Hunden einmalig ist. Dieses System macht den Hund bei falscher Ernährung anfällig für Blasen- und Nierensteine. Deshalb wählen Sie für Ihren Dalmatiner ein Futter mit niedrigen Purin- und moderaten Eiweißgehalten. Damit beugen Sie auch Allergien vor. Auch wenn der Dalmatiner nicht allergieanfälliger ist wie andere Rassen. So fallen Ernährungsprobleme dank seinem kurzen, weißen Fell und der fehlenden Unterwolle schneller auf.

Bringen Sie nach dem Fressen Ihren Hund sofort an ein bestimmtes Örtchen und gönnen Sie Ihm
danach mindestens eine halbe Stunde Ruhe. Also nicht gleich mit Ihm herumtollen oder gar Fahrrad
fahren, denn dadurch kann sich der Magen des Hundes drehen, was unter Umständen zum
Tod des Hundes führt.

Für ein gutes und glänzendes Fell gibt es Vitamintabletten z.B. ‚VT-min“ von Pfitzer oder hochwertige
Biotintabletten oder Hefetabletten.
Für die Entwurmung geben Sie ein Medikament mit Breitbandspektrum, das Ihr Hund gut verträgt.
Diese Kur sollten Sie dann jährlich einmal wiederholen, möglichst 4 Wochen vor der jährlichen Impfung. Dazu fragen Sie am besten Ihren Tierarzt.

Geben Sie Ihrem Hund niemals Süßigkeiten, als Belohnung gibt es im Handel genug Auswahl an
„Leckerlies“ für den Hund. Was er am liebsten mag, kriegen Sie sehr schnell selber raus.

Geben Sie Ihrem Hund keine Knochen, sondern lieber aus dem Handel harte Hundekekse, die
zugleich das Gebiss reinigen.

Vergessen Sie nicht, dass Ihr Dalmatiner sehr viel Auslauf braucht. Ein großer Garten ist zwar gut
für Ihn, kann aber den täglichen Spaziergang nicht ersetzen.

Dankbar wird er auch sein, wenn sein Fell regelmäßig gebürstet wird, einmal gegen den Strich, damit
sich die alten Haare lösen, und dann wieder glatt bürsten. Vergessen Sie dabei nicht den Kopf und
vor allem nicht die Stirn.

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