Was Hunde nicht fressen sollten

Knochen,
auch wenn ein Tier sie gerne frisst, seine Magensäfte reichen nicht aus, ein Überangebot von Knochen aufzulösen. Die Verdauung wird gestört, es kommt zu Verstopfung. Außerdem können Knochensplitter die Darmwände verletzen.

Essensreste,
sind in keinem Fall ein vollwertiges, artgerechtes Futter. Meist enthalten sie zu viele Kalorien, und zu wenig lebenswichtige Nährstoffe.

Fleisch,
ist zwar ein Leckerbissen für den Hund, aber bei Alleinfütterung kommt es zu schwerwiegenden Mangelerscheinungen, dem so genannten „Nur – Fleisch – Syndrom !“. Denn das für den Knochenaufbau erforderliche Calcium und die wichtigen Vitamine sind nicht ausreichend im Fleisch enthalten. Die Knochen verformen sich, was schwere Gelenk- und Wirbelsäulen Veränderungen zur Folge hat. Auch treten Zahnerkrankungen auf.

Rohes Fleisch,
kann von Parasiten und Salmonellen befallen sein. Erkranken junge Hunde unter sechs Monaten an einer Salmonelleninfektion, können sie sterben. Ungekochtes Maulfleisch, vom Rind z.B., ist der bevorzugte Sitz von Bandwurmfinnen, die schwere Darmentzündungen verursachen. Auch Fleisch wie Herz, das nicht völlig ausgeblutet ist, kann roh verfüttert zu Durchfall führen. Es empfiehlt sich also, Fleisch immer abzukochen, ehe man es dem Hund gibt.

Innereien,
absolutes Gift für Dalmatiner, da diese einen zu hohen Gehalt an Proteinen und Purinen haben.

Rohes Schweinefleisch,
bedeutet Gefahr! Es kann Viren enthalten, die für den Menschen zwar nicht gefährlich sind, aber beim Hund rufen sie eine Gehirnschädigung, auch Gehirnhautentzündung, hervor, die immer mit dem Tod endet.

Kohlenhydrate,
wie Haferflocken, Reis, Kartoffeln, Gemüse auch Nudeln ergänzen die Nahrung und liefern die für die Verdauung notwendigen Ballaststoffe. Nicht roh verfüttern, denn nur durch Kochen wird die darin enthaltene Stärke aufgeschlossen und für den Hundeorganismus verwertbar.

Gewürze,
sind nichts für Hunde. Salz in kleinen Mengen ist gesund. Also vorsichtig mit Wurst, da darin meist unbekannte Gewürze enthalten sind. Gewürze können zu Hautirritationen führen, die sehr schwer zu behandeln sind. Meist sind die später Stammgast beim Tierarzt wegen Fellproblemen.

Futter direkt aus dem Kühlschrank gehört nicht in den Napf. Es sollte weder zu kalt, noch zu heiß sein.

Für alle Hundehalter gilt daher der Rat: Eine artgerechte Ernährung, wie z.B. Fertignahrung sie bietet, sollte von den Nährstoffen her ausbalanciert und in der Menge ausgewogen sein.

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